3. März 2015, sechster Jahrestag des Einsturzes

    www.archiveresonance.net

     

    Kunstprojekt von Eva Olthof, Rotterdam

    Ein weltweites interaktives Online-Archiv
    zur Erinnerung an den Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln und dreier Wohnhäuser

    Die Website ist am 3. März 2015 um 13:58 Uhr veröffentlicht worden.

    Pressebericht

    Hier können Sie dieses Projekt unterstützen: www.startnext.com/archive-resonance 

    Resonance Vorschau

     

    Mehr Informationen (PDF-Dokument)

    Hier können Sie dieses Projekt unterstützen: www.startnext.com/archive-resonance

     

    ARCHIVERESONANCE.NET ein Archiv der Erinnerungen
    Ein Kunstprojekt initiiert von Eva Olthof

    Archiveresonance.net ist ein Projekt, das aus dem abrupten Moment entstand, in dem ein Gebäude, das das Gedächtnis der Stadt Köln beherbergte, zusammenbrach und dadurch selbst in die Geschichte einging.
    Am 3. März 2009 stürzte das Historische Archiv der Stadt Köln ein. Das dort aufbewahrte Archivmaterial landete beschädigt in einem riesigen Krater. Zwei Menschen verloren ihr Leben, viele Anwohner mussten ihr Zuhause verlassen.
    In den nächsten dreißig Jahren wird jedes Blatt, jeder Plan, jedes Foto, jedes andere Dokument von Hand gereinigt und neu katalogisiert werden, um das Archiv wieder so zu rekonstruieren, wie es einmal war. Etwas, das wahrscheinlich schwieriger wieder aufzubauen sein wird, ist die „Psyche“ von Köln in Bezug auf dieses Desaster. Welche Erinnerungen haben Kölner Bürger an diesen Tag? Welche Beziehung haben sie zum Archiv?
    Archiveresonance.net möchte einen Einblick vermitteln in die Erinnerungen und Gedanken der Bürger und stößt einen parallelen Restaurierungsprozess an. Dieses wachsende Archiv besteht aus verschiedensten Sichtweisen, die seit September 2013 gesammelt wurden. Es enthält Beiträge von alteingesessenen Kölnern und von Neubürgern, von regelmäßigen Benutzern bis zu Leuten, die vor dem 3.3.2009 noch nie etwas von der Existenz des Stadtarchivs gehört hatten, von Menschen, die Familiennachlässe an das Archiv gegeben hatten und von Menschen, die dort an dem speziellen Tag gearbeitet haben.
    Der Widerhall („resonance“), die dem Unglück folgte, wird hier festgehalten werden. Sie ist leicht für jeden zugänglich, der an der Entstehung von Geschichtsschreibung generell und an dem Einsturz dieses Archivs im Besonderen interessiert ist.
    Eva Olthof ist eine Künstlerin aus Rotterdam / www.evaolthof.nl / Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    Archiveresonance.net wird unterstützt von:
    Opekta Ateliers Köln - ArchivKomplex, Köln - Historisches Archiv der Stadt Köln
    Mit finanzieller Unterstützung von: CBK Rotterdam - www.cbkrotterdam.nl

     

     

    Resonating Restoration, an archive of memories

    Ein Projekt von Eva Olthof, Rotterdam

     

    "Erinnern Sie sich an den Tag des Einsturzes? Wo waren Sie und was haben Sie gemacht, als Sie davon hörten?"

    Aktion in Köln Tisch Befragung

    © Eva Olthof

     

    Resonating Restoration, an archive of memories (wörtlich: Nachhallende Wiederherstellung, ein Archiv der Erinnerungen) ist ein internet-basiertes Projekt, das Anfang 2015 veröffentlicht und nutzbar gemacht wird. Es wird gleichzeitig als Online-Publikation und stetig wachsendes Archiv der Erinnerungen zum Tag des Einsturzes des Historischen Archivs der Stadt Köln (Severinstr. 222-228) fungieren.

     

    Poster - Ausschnitt

    Poster (Ausschnitt) © Eva Olthof

     

    Seit September 2013 werden zu verschiedenen Gelegenheiten und auf unterschiedliche Art und Weise Erinnerungen gesammelt und verbreitet. Bewohnerinnen und Bewohner von Köln werden eingeladen, eine Anzahl von Fragen zum Tag und Ort des Geschehens zu beantworten. Einige der Beteiligten werden wegen ihrer Fachkenntnisse direkt angesprochen, wiederum andere beantworten die Fragen en passant. Diese unterschiedlichen Perspektiven spielen eine wichtige Rolle im Aufbau eines digitalen und global zugänglichen Archivs. Aktuell werden Erinnerungen analog gesammelt, im nächsten Schritt wird der Sammelprozess anhand der geplanten Website digital fortgesetzt.

    Die gesammelten Erinnerungen bilden ein neues Archiv, das parallel zur Rekonstruktion des physischen Archivs wächst. Die Webseite wird die Möglichkeit bieten, Erinnerungen anderer zu lesen und eigene Geschichten beizusteuern. Man könnte auch sagen, dass es in ein Archiv der Kölner “Psyche” wachsen wird – etwas, das weniger fassbar und noch schwieriger sein wird, zu rekonstruieren…

    Mehr Informationen hier

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